Einheitsübersetzung

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Die Bibel

Die Einheitsübersetzung ist eine qualitative Übersetzung (die nicht nur für Katholiken geeignet ist), die übersetzungstechnisch eine mittlere Linie verfolgt.

Das haben wir für Dich untersucht!

Hintergrund

Welchen Hintergrund hat die Einheitsübersetzung?

Geschichte

Was hat die Einheitsübersetzung schon alles erlebt?

Grundtext

Was ist die Grundlage der Einheitsübersetzung?

Fazit

Das Fazit zur Einheitsübersetzung

Übersetzungstyp

Wie ist der Übersetzungstyp der Einheitsübersetzung?

Ausgaben

Welche Ausgaben der Einheitsübersetzung gibt es?

Besonderheiten

Was macht die Einheitsübersetzung so besonders?

Leseprobe

Du weißt nicht ob Du Dir die Einheitsübersetzung kaufen solltest? Schau dir die Leseprobe an!

Hintergrund

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) leitete die katholische Kirche eine umfassende Erneuerung ein. Unter anderem ist seitdem der Gebrauch der jeweilige Landessprache in Liturgie zugelassen, wo vorher nur die lateinische Sprache zugelassen war. Dadurch war eine neue deutsche Bibelübersetzung aus den Ursprachen (vorher aus Vulgata) notwendig. Die Übersetzungsarbeit sollte nicht nur von Katholiken erarbeitet werden, sondern, wenn möglich in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche (“getrennte Brüder”).

Die neue Bibelübersetzung bekam den Namen “Einheitsübersetzung”,weil es den Gebrauch einheitlicher biblischer Texte in Gottesdienst und Schule ermöglichen sollte. Die Ablösung der Lutherbibel oder eine gemeinsame Bibelübersetzung der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche (obwohl die EKD beteiligt waren) waren nicht das Ziel! [8]

Grundtext

AT: Codex Leningradensis nach BHS und BHQ, nur vereinzelt Textkorrekturen auf der Grundlage einer anderen Überlieferung (Nachweise in den Fußnoten).

Apokryphen (Spätschriften): Septuaginta.

NT: Nestle-Aland, 27. und 28. Auflage. [3]

Übersetzungstyp

Die Einheitsübersetzung geht einen Mittelweg zwischen kommunikativ und formgetreu.

Besonderheiten

Die Einführungstexte und zum Teil die Fußnoten sind von historisch-kritischen Theologen geprägt (zweifelt die Glaubwürdigkeit der Bibel an).

Besonders für evangelische Leser ist es verwirrend, dass die Apokryphen (Spätschriften) nicht wie gewohnt zwischen dem Alten und dem Neuen Testament stehen sondern über das ganze Alte Testament verteilt.

Geschichte

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) wurde beschlossen die Einheitsübersetzung anzufertigen.

Die Übersetzungsarbeit dauerte von 1962 bis 1974.

Ab 1967 kam es mit der Evangelischen Kirche zur ökumenische Zusammenarbeit für die Übersetzung des Neuen Testaments und der Psalmen.

Ab 1970 erschienen weitere Übersetzungen einzelner Bücher der Bibel.

Zur Probe wurde vorläufig 1972 das Neue Testament und 1974 das Alte Testament veröffentlicht.

1979 kam die Übersetzung zum Abschluss und wurde von der römisch-katholischen Kirche für den liturgischen Gebrauch offiziell anerkannt.

2001 erschien eine neue vatikanische Richtlinie, die es u.a. wieder erlaubt, für die Übersetzungsarbeiten die lateinische Übersetzung (Vulgata) als Grundtext zu nehmen.

Die EKD zog sich aus diesem Grund 2005 zurück, da sie als Minderheit bei Abstimmungen für kritische Fragen keine Chance gegen die Katholische Seite haben würde. (Vorher galt nicht das Prinzip der Mehrheit sondern der Zufriedenheit aller Parteien).

2006 wurde mit der Revisionsarbeit der Einheitsübersetzung begonnen. Es wurde alles Exegetisch überprüft und vieles neu übersetzt. Mit der Revision näherte man sich bewusst mehr dem Grundtext (vorher Zielsprachenorientiert). Auch die Psalmen wurden zusammen mit der Redaktion von “Gotteslob” neu überarbeitet, um die Singbarkeit der Psalmen zu verbessern. [7]

Ende 2016 ist die neue Ausgabe der Einheitsübersetzung fertiggestellt worden.

Seit 2017 ist die neue Einheitsübersetzung, zufälligerweise fast zeitgleich mit der Lutherbibel 2017, im Buchhandel erhältlich. Leider gab es bei allen Lieferungen bis September einen sinnentstellenden Fehler in Matthäus 21,28-32. Der Fehler war, dass auf die Frage, “wer den Willen des Herrn erfülle?” mit “der zweite” statt “der erste” geantwortet wurde. Unter der Telefonnummer: 0711-61920-0 kann man sich einen Aufkleber bestellen, und die über die Bibelstelle kleben. In allen neueren Ausgaben wurde der Fehler korrigiert. [6]

Fazit

Die Einheitsübersetzung ist eine qualitative Übersetzung (die nicht nur für Katholiken geeignet ist), die übersetzungstechnisch eine mittlere Linie verfolgt.

 

Die Einleitungstexte und die Fußnoten sind durch den historisch-kritischen Inhalt nur mit äußerster bedacht zu lesen. [7]

Ausgaben

x

Leseprobe

Quellen

[1]: „Einheitsübersetzung“ unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Einheits%C3%BCbersetzung (abgerufen am 03.06.2018).

[2]: „Einheitsübersetzung / Ökumenische Üs.“ unter: https://www.bibelpedia.com/index.php?title=Einheits%C3%BCbersetzung_/_%C3%96kumenische_%C3https://www.bibelpedia.com/index.php?title=Einheits%C3%BCbersetzung_/_%C3%96kumenische_%C3%9Cs.%9Cs. (abgerufen am 03.06.2018).

[3]: “Deutsche Bibelübersetzungen im Vergleich” unter: https://www.die-bibel.de/bibeln/bibelkenntnis/wissen-bibeluebersetzung/deutsche-bibeluebersetzungen-im-vergleich/ (abgerufen am 03.06.2018).

[4]: “Zwei neue Bibeln für 2017?” unter: https://www.derbibelvertrauen.de/der-bibel-vertrauen/bibeluebersetzungen/64-deutsche-bibeln/andere-uebersetzungen/1063-zwei-neue-bibeln-fuer-eub.html?limitstart=0 (abgerufen am 03.06.2018).

[5]: „Einheitsübersetzung“ unter: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/einheitsuebersetzung/einheitsuebersetzung/ (abgerufen am 03.06.2018).

[6]: “Mertes für Rücknahme der neuen Bibelübersetzung” unter: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/mertes-fur-rucknahme-der-neuen-bibelubersetzung (abgerufen am 07.06.2018).

[7]: Kuschmierz, Rainer und Monika (2007): Handbuch Bibelübersetzungen: Von Luther bis zur Volxbibel: SCM R. Brockhaus; 1. Auflage.

[8]: Steiner, Robert (1975): Neue Bibelübersetzungen vorgestellt, verglichen und gewertet von robert steiner: Neukirchener Verlag; 1. Auflage.

[9]: Weber, Kurt (1987): BIBELÜBERSETZUNGEN unter der Lupe: Ein Wegweiser für Bibelleser: Verlag Schulte + Gerth Asslar; 3.Auflage.

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